Piz Languard

Zum Einstieg in unseren Sommerurlaub wollen wir (wieder) einmal auf den Piz Languard wandern. Vor zwei Jahren sind wir noch mit dem Sessellift bis zur Alp Languard gefahren, heute laufen von der kleinen Kirche in Pontresina direkt los.

Auf dem Röntgen-Weg geht es im Zickzack durch den Wald. Ungefähr auf der Höhe des Ausstiegs des Klettersteigs La Resgia geht der Weg dann in offenes Gelände über und kurz danach erreichen wir die Alp. Hier, an der Bergstation des Sesselliftes, herrscht buntes Treiben und es sind viele Leute unterwegs. Wir schenken dem Tumult wenig Aufmerksamkeit und laufen direkt weiter Richtung Gipfel.

Zuerst geht es über Bergwiesen weiter am Hang entlang. Später kommen wir ins Geröll und der Weg führt steil nach oben. Dann erreichen wir die Gregory Hütte, von der aus es nur noch wenige Höhenmeter bis zum Gipfel sind und dann ist es geschafft und wir stehen auf 3262 m ü. M.

Nach einer Aussichtspause und einer kleinen Verpflegung machen wir uns auf den Rückweg. Die Wolken um uns herum werden immer grösser, dunkler und es bahnt sich ein Gewitter an. Am Morteratschgletscher sieht es schon bedrohlich nach Regen aus. Mit schnellen Schritten laufen wir also Richtung Tal. Ganz im Trockenen schaffen wir es dann aber leider doch nicht. Das Gewitter und der Regen ist schneller als wir und kurz bevor wir das Auto erreichen müssen wir doch noch die Regenjacken anziehen.

Das Unwetter wird richtig heftig und als wir mit dem Auto den Zeltplatz erreichen hagelt es sogar. Es schüttet wie aus Kübeln und überall sind Wasserpfützen. Etwas später am Abend geht vom Zeltplatz aus sichtbar unterhalb des Crasta d’Albris ein Murgang ab, die noch weitreichende Folgen haben wird. Durch den Murgang wird die Wasserfassung des Zeltplatzes verunreinigt und für die nächsten 48 Stunden kommt nur noch braune Dreckbrühe aus den Wasserhähnen und Toiletten. Notdürftig wird zum Glück schnell ein Anhängerfass mit Wasser zum Abkochen bereit gestellt, das man zum Trinken und Kochen verwenden kann.

Ein aufregender Start in die Ferien.

Details zur Tour

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