Biketour und Wanderung ins Hoch-Ybrig und auf den Druesberg

Bike & Hike oder eben Velo & Wandern im Hoch-Ybrig. Wir erkunden das Wandergebiet von der Haustür bis auf den Druesberg mit Fuss und Fahrrad!

Aufgrund der etwas unsicheren Wetterlage fällt Falko’s und Steph’s “Date” für eine geplante Hochtour mal wieder ins Wasser. Stattdessen entscheiden wir uns für eine “Bike&Hike”-Tour – also Velo und Wandern – hier im Hoch-Ybrig.

Mit den Bikes ins Hoch-Ybrig

Nach einem gemütlichen Z’morge packen wir unsere Trailrunning-Schuhe in den Rucksack und auf dem Bike geht es durchs Dorf und am Abzweiger zum Seebli. Die Strasse verläuft erst unterhalb des Laucheren Sessellifts, bevor sie links abdreht und in den Chäswald eintaucht. Hier ist es schön schattig und das Fahren ist – bis auf die Steigung – angenehm. Die hat es nämlich teilweise in sich und wir müssen beide gut strampeln, um die ca. 450 Höhenmeter bis Seebli zu überwinden.

An den Bungalows vorbei, düsen wir ein paar Meter hinunter zur Talstation des Spirstock Sessellifts, um anschliessend wieder hinauf zur Bergstation der Gondel, die von Weglosen hier herauf führt. Hier stellen wir unsere Bikes an einer Scheune ab, wechseln die Schuhe und stärken uns mit ein paar Gummibärchen. Ab jetzt geht’s zu Fuss weiter.

Runter vom Bike – rein in die Laufschuhe

Der Wanderweg führt erst über ein Alpsträsschen bergan, bis wir bei Pt. 1605 auf den (kaum bis nicht vorhandenen) Wanderweg abbiegen. Über die Wiesen steigen wir immer weiter Richtung Klein Sternen auf. Dort angekommen stossen wir auf den markierten Weg Richtung Druesberghütte. Mal hoch, mal runter laufen wir unterhalb von Gross Sternen und Forstberg. Die Flurnamen lassen vermuten, dass Tiere bei der Namensgebung hier durchaus relevant waren. So wandern wir also durch Schaflöcher und übers Chüeband, bis wir den gesuchten Abzweig in Richtung Druesberg erreichen.

Ein weiss-blau-weisser Weg führt uns nun (auch wieder mehr oder weniger sichtbar) hinauf in die Scharte zwischen Drues– und Forstberg. Erst über Geröll, später über Schutthänge geht es steil hinauf. Trotz fortgeschrittener Jahreszeit treffen wir dennoch auf ein paar dreckige Schneereste, die wir aber ganz gut überqueren können.

Kurz vor dem Sattel zwischen den Drues- und Forstberg biegen wir links ab und nehmen den direkten Weg zum Druesberg in Angriff. Der schmale Weg steilt nochmals kräftig auf und ist beim letzten Absatz am Gipfelaufbau zusätzlich mit einer Kette gesichert. Wir umgehen ein letztes Schneefeld, bevor wir den schmalen Grat erreichen, der uns zum Gipfel hinüberführt. Luftige Ausblicke, dann ist es geschafft.

Links Druesberg – rechts Forstberg

Wir geniessen den Ausblick auf die umliegenden Voralpengipfel, hinunter ins Muothathal und bis weit in die Zentralschweiz. Aber lange bleiben wir hier nicht. Über den gleichen Weg erreichen wir wieder den Sattel mit Pt. 2109, wo wir nun Richtung Forstberg aufsteigen wollen, um diesen zu überqueren und nach dem Abstieg auf der anderen Seite direkt beim Klein Sternen herauszukommen. Aber hier macht uns der Schnee dann doch noch einen Strich durch die Rechnung. Der steile Weg liegt teilweise noch unter einem Schneefeld. Ich fühle mich bei dem Gedanken, mit Trailrunningschuhen, auf einem harten, steilen Schneefeld zu stehen, nicht gerade wohl und will diese Strecken nicht in Angriff nehmen. (Warum mag mich der Forstberg nicht? Schon wieder komme ich nicht auf den Gipfel.) Die Alternative ist zwar auch nicht verlockend, aber nun bleibt uns eben nichts anderes übrig, als über das Chüeband wieder zurück zu Sternen und hinunter zu unseren Bikes zu laufen. Trotz des Rückzugs lassen wir uns die Laune nicht verderben.

Rasante Abfahrt nach Oberiberg

Wieder bei den Bikes tauschen wir wieder rasch unsere Schuhe, setzen die Helme auf und trampeln den kurzen Anstieg zum Fuederegg hinauf. In wenigen Minuten haben wir die Beton-Flachdach Bauten der kleinen Feriensiedlung hinter uns gelassen und können es laufen lassen. Wir sausen das kurvige Strässchen durch den Wald hinunter und geniessen den Fahrtwind. Wunderbar.

Unten angekommen heisst es noch ein letztes Mal treten, um die 20 Höhenmeter in Oberiberg zu überwinden, bevor wir entspannt bis vor die Haustür rollen. Mittlerweile sind unsere Beine schwer und ich freue mich auf eine entspannende Dusche, nach der ich die Beine auf dem Sofa hochlegen kann.

(Leider hatte unsere Kamera einen kleinen Aussetzer, daher sind die Bilder ziemlich schlecht.)

Details zur Tour

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