Brünnelistock

Ein ganz normaler Donnerstag, 17.00 Uhr. Falko und ich kommen von der Arbeit heim. Den ganzen Tag im Büro sitzen und über Mittag lediglich ein kleiner Spaziergang zum nächsten Supermarkt – das taugt uns beiden nicht so. Und erst recht nicht, wenn den ganzen Tag die Sonne lacht und sich fast kein Wölkchen am Himmel zeigt.

So ziehen wir uns blitzschnell um, springen in Laufklamotten und düsen mit dem Flitze-Fiat zur Ibergeregg hoch. Dort binden wir noch mal unsere Laufschuhe und dann geht’s los. Schnurgerade geht es hier einen Wanderweg zum Brünnelistock hinauf. Im Winter ist das der Schneeschuhweg, der direkt neben der Piste verläuft – jetzt ist es ein kleiner Trampelpfad unterbrochen von Wurzel oder kleinen Schlamm- und Wasserpfützen.

Hier geht’s für uns also im Mini-Jogging-Schritten hinauf. Trailrunning nennt sich das – laut WIKIPEDIA ein “Langstreckenlauf abseits asphaltierter Wege”. Hmmm, also mit Asphalt hat das hier wirklich nichts mehr zu tun, aber auch mit Schotterweg oder sonstigem nicht mehr. Eher mit Wurzelstufen und Schlammlöchern. Aber es geht ganz gut und schnaufend arbeiten wir uns nach oben – was man nicht alles tut für die Kondition. Aber genau die lässt bei mir auch zu wünschen übrig. Gewünscht hätte ich mir nämlich die knapp 200 Höhenmeter vom Parkplatz bis zum “Gipfel” durch zu joggen. Aber kurz vor dem Ziel muss ich für ein paar Meter das Tempo rausnehmen und “Gehen” anstatt zu “Laufen”. Die Beine könnten noch, aber die Lunge brennt. Nach ein paar Metern nervt es mich aber, dass der Abstand zwischen Falko und mir schnell immer grösser wird und ich verfalle wieder in den Jogging-Schritt.

Geschafft, aber froh über die Abendsonne und das kurze, aber intensive Power-Programm kommen wir oben an. Hier ist Zeit für ein Foto, Ausblick Richtung Furggelenstock und die Mythen sowie eine kurze Verschnaufpause, bevor es wieder runter geht. Richtung Tal schlagen wir aber einen gemütlicheren Schritt an. Von den vergangenen Regenfällen sind die Wiesen und Wege noch nass und die Ausrutschgefahr nicht gerade gering. Aber es geht alles gut und nach ein paar Minuten kommen wir wieder am Auto an.

Zufrieden fahren wir die Passstrasse nach Oberiberg zurück, wo eine warme Dusche und ein gutes Abendessen auf uns wartet.

Details zur Tour

, , , , , , , , ,
Vorheriger Beitrag
Grosser Mythen
Nächster Beitrag
Furggelenstock

Ibergeregg

Wenn ich auf dem Rennrad etwas hasse, dann ist es Gegenwind. Und genau der begleitet mich auf meiner rund 55 Kilometer langen Runde über die Ibergeregg von Schwyz aus mit penetranter Beharrlichkeit…

Weiterlesen

Ibergeregg und Seebli

In der Mittagspause mache ich einen kleinen Ausflug mit meinem Rennvelo hinauf auf die Ibergeregg und anschliessend quäle ich mich noch den unglaublich steilen Anstieg zum Seebli hinauf.

Weiterlesen
Menü