Furggelenstock

#storySchnee

Am Wochenende hat’s zum ersten Mal richtig geschneit und das will natürlich mit einer kurzen Tour auf den Furggelenstock genutzt werden. Bei strahlendem Sonnenschein packen wir an unserem freien Montag die Schneeschuhe ins Auto und ab geht’s auf die Ibergeregg.

Von dort starten wir unsere kleine Wanderung zum Furggelenstock. Zuerst geht’s an der „Piste“ entlang hinauf zum Brünnelistock. Die Piste ist natürlich noch nicht präpariert, da es dafür noch zu wenig Schnee hat und vor allem keine Unterlage vorhanden ist. Zum Schneeschuhwandern ist es allerdings schon genug. Der fluffige Neuschnee reicht uns bis übers Knie und wir waten mehr oder weniger durch die haltlosen Flocken. Zum Glück ist schon eine (zwar leicht eingeschneite, aber immer noch hilfreiche) Spur vorhanden, sodass wir nicht alles selbst spuren müssen und mit Falko als Vordermann hab ich es hinten dran relativ gemütlich zum Gehen.

Einmal probiere ich es aber doch aus und laufe ganz wagemutig aus der Spur. Nach fünf Schritten bereue ich es aber schon, da ich tatsächlich richtig tief einsinke und Mühe habe wieder zurück in die Spur zu kommen.

Weiter geht’s vom Brünnelistock über hügeliges Gelände zu unserem kleinen Gipfel, dem Furggelenstock. Der blaue Himmel und die strahlende Sonne machen diese kleine Tour perfekt und wir geniessen es, endlich im Schnee unterwegs zu sein. Am Gipfel machen wir eine kurze Pause und vergnügen uns im Schnee, geniessen die Aussicht und beschäftigen uns mit unserer „kleinen Begleitung“, die natürlich zu Hause in den Rucksack gehüpft ist und hier die Umgebung erkunden möchte …

Bevor es uns langsam kalt wird packen wir unsere Sachen wieder ein und machen uns auf den Rückweg. Über die gleiche Spur, über die wir gekommen sind, laufen wir zurück zur Ibergeregg. Diesmal können wir unsere eigene Spur ganz gut nutzen und so kommen wir flott voran.

Zurück am Auto freuen wir uns über die schöne Tour und auf eine heisse Dusche. Wenn wir gewusst hätten, dass dies der erste und letzte Schnee für lange, lange Zeit ist, der hier fällt, wären wir vielleicht noch ein bisschen länger draussen geblieben. Aber wer kann das schon im Voraus wissen.

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