Klettern am Sunneplättli oberhalb von Gersau

Trocknet es ab oder nicht? Heute Nacht hat es dann doch noch mal geregnet und ich bin am überlegen, ob Klettern gehen überhaupt Sinn macht. Morgens telefonier ich dann noch mal kurz mit Steph und wir beschliessen, es einfach am Sunneplättli bei Gersau zu versuchen – vielleicht ist der südseitige Fels da schon wieder trocken. Marina entschliesst sich auch noch mitzukommen und wir treffen uns halb zwölf am Parkplatz.

Der Zustieg führt in einer knappen Viertelstunde zu den Wänden. Wir gehen zuerst in den Sektor Schattenwändli und klettern dort zwei Routen. Der Fels ist wie oft bei schattigem Kalk mit einer dünnen Moos- und Flechtenschicht überzogen, was eine gewisse Rutschigkeit mit sich bringt. Auch Marina kämpft sich eine 5b hoch und freut sich dann oben, dass es geklappt hat.

Es ist allerdings dank des Windes die ganze Zeit ziemlich zugig und ich ärger mich ein bisschen, dass ich nicht meine Mütze mitgenommen habe. Wir wechseln noch zum Sunneplättli, wo der Fels herrlich griffig und rauh ist – das gefällt mir schonmal viel besser. Auch hier können wir in der Nachbarschaft zweier ununterbrochen quatschenden Frauen noch ein paar Routen klettern. Die macht nicht mal beim Klettern selber ihren Mund zu. Brrr … Am Schluss, als bereits der Föhn mit ziemlicher Wucht bläst und das kurze Zwischenhoch zusammenzubrechen droht, klettern wir noch die kurze Route “Briefkästen”, die ihren Namen ob der riesigen Kalklöcher und -henkel hat, die herrlich zu klettern sind. Dann packen wir zusammen und beenden den Tag bei einem Stück Kuchen in Schwyz – pünktlich mit den ergrauten Köpfen zur besten Kaffeezeit.

Details zur Tour

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